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Zuerst einmal gibt es abseits von Motoren und Technik etwas sehr erfreuliches zu Berichten: Es gibt Nachwuchs im Team: Lisi und Daniel Frische sind seit dem 27. Juni stolze Eltern einer Tochter mit dem Namen Lina! Dazu vom gesamten Team die herzlichsten Glückwünsche!

Parallel zu diesem Termin fand am 27. Juni in Haltern ein Lauf zur deutschen Meisterschaft statt. Leider meinten es die äußeren Umstände mit dem Veranstalter nicht sonderlich gut: neben heißem Sommerwetter fand an diesem Tag noch das WM-Viertelfinalspiel der deutschen Fußball Nationalmannschaft gegen England statt, sodass die anwesenden Teams vor leider viel zu wenigen Zuschauern an den Start gehen mussten. Auch auf dieser Veranstaltung hatten wir wieder technische Unterstützung durch Ryan Micke aus den USA zur Optimierung der Motoreinstellungen. Das seine Anwesenheit Früchte trug zeigte sich gleich in der 3,5 t Klasse:

 

Die für das Stechen notwendigen Full Pulls waren weder für den Fighter noch für’s Monster ein Problem. Das aber Dirk mit dem Monster der einzige war, der die Weite von Tobias mit dem Green Fighter übertreffen konnte und wir so die Pokale und Punkte für Platz 1 und 2 mit nach Hause nehmen konnten, ließ die Stimmung im Team, trotz tropischer Temperaturen, doch deutlich entspannter werden.

In der 2,5 t Klasse übernahm Frank die Aufgabe des Fahrers vom im Kreissaal weilenden Daniel. Das er es kann konnte er bei seinen zwei bisherigen Starts beweisen, die jeweils mit einem ersten Platz endeten. Aufgrund der starken nationalen Konkurrenz, die sich an diesem Tag sehr schwer tat, um über die vollen 100 Meter zu gehen, waren wir sehr gespannt wie Frank und das Monster sich schlagen würden. Langsam gab er Gas um dann bei rund 30 Meter den Hammer richtig fallen zu lassen um dann über die Bahn zu fliegen und den Bremswagen irgendwo in der 110 m Region abzustellen. Im Stechen machte er das ganze noch mal in ähnlicher Art und Weise und seine Serie hält: drei Starts, drei Siege!


Als die 4,5 t Klasse an die Kette ging, ertönten aus dem Besucherzelt regelmäßig Jubelschreie, wenn wieder ein Tor für die deutsche Elf gefallen war. Leider war der Jubel auf den Zuschauerrängen zu dieser Zeit deutlich verhaltener, da kaum noch jemand da war, der hätte in Jubel verfallen können. Diejenigen, die noch da waren, hatten dann aber die Gelegenheit zu sehen, wie Rico im Stechen die komplette Bahnbreite nötig hatte und trotz der Korrekturen eine Weite hinlegen konnte, an die an diesem Tag keiner heran kam. Für das gesamte Team mit Siegen in allen drei freien Klassen also ein sehr gelungener Tag!

Weiter im sportlichen Geschehen ging es am 10. Juli beim Euro-Cup in Putten. Die Rahmenbedingungen waren ähnlich, wenn nicht noch ein paar Grad wärmer wie zuvor in Haltern. Die 4,5 t Klasse ging als erste an den Start: Hier zeigte sich relativ schnell, dass auf dieser sehr griffigen Bahn die Karten, im Vergleich zum den vorherigen Euro-Cup Läufen, neu gemischt wurden. Rico ließ durch einen sehr schönen Full Pull auch keinen Zweifel aufkommen, dass motiviert waren, nach dem 2. Platz von Bernay, wieder einen Großteil der Punkte mitnehmen zu wollen. Im Stechen langte es zu einem hervorragenden dritten Platz, bei dem wir die Sieger der vorherigen Läufe hinter uns halten konnten.